Der Naturschutzgarten ist fertig!

Heute haben die Kinder der 2a und der 2b zusammen mit Herrn Klaus Zimmer und der Unterstützung von Frau Münte und Herrn Reinermann (2b) den Naturschutzgarten um das Bienenhotel fertiggestellt.
Die Kinder von Frau Rusches ehemaligen 4. Klasse, darunter auch Herrn Zimmers Tochter Thea, hatten im letzten Schuljahr in Vorarbeit die Pflanzen (Bienennährgehölze, Kräuter und Stauden) dafür herausgesucht.

Die 2a und die 2b staunten heute nicht schlecht, wie viele verschiedenen Pflanzen wir in den Garten einsetzen wollten.
Herr Zimmer erläuterte nochmal, worauf es ankommt: Der Standort der Pflanze spielt eine wichtige Rolle, denn einige Pflanzen benötigen Sonne, einige Schatten. Die Kräuter blühen nicht nur schön, sondern sie duften auch toll.

Dabei stellten die Kinder fest, dass sie den Oregano von der Pizza schon kennen. Herr Zimmer hatte auch wilde Rosen dabei: "Die nehmen wir als Begrenzung, denn die Bienen brauchen auch etwas Ruhe. Auch ihr Kinder solltet darauf ein wenig Acht geben."
Und dann legten wir los: Mit der Schaufel wurde der Boden umgegraben, Rosen rundherum eingesetzt, Stauden bestaunt und eingesetzt, Würmer untersucht und stets erklärte Herr Zimmer die wichtigen Dinge:
Zuerst ein Loch graben, dann einsetzen, Erde festtreten.
Am Ende waren wir ganz schön kaputt aber auch sehr stolz über das tolle Ergebnis! Und dann konnten wir noch beobachten, wie direkt an dem großen Hausgiebel der Schule unser Fledermausnistkasten angebracht wurde, während wir noch unser fertiges Werk betrachteten.
Und das Schöne ist: Das ganze Jahr über wird jetzt etwas in unserem Garten blühen. Wir werden es beobachten: Im Moment blüht der Schneeball mit hübschen weißen Blüten. Toll! Jetzt kann es losgehen! Hoffentlich können wir schon bald die ersten Insekten bei uns begrüßen, dann freuen sich auch unsere Fledermäuse.
Denn ihr wisst ja: Alles gehört zusammen!

Herr Löwert weiß vieles über die Fledermaus zu berichten:

Herr Löwert(NABU),auch tätig im Biologischen Zentrum, hat uns in den letzten zwei Tagen vieles über die Fledermaus erzählt.
Dabei erfuhren die Kinder vieles über den Körperbau der Fledermaus, aber auch eine Menge über die Lebensgewohnheiten und Besonderheiten dieser kleinen Säugetiere: Fledermäuse besitzen nämlich ein Fell und keine Federn, sind nachts aktiv und fressen am liebsten Mücken, Käfer, Motten und ähnliches. Wie sie jagen und sich ihre Nahrung erbeuten erklärt Herr Löwert sehr praktisch mit anschaulichen Beispielen. Mit den Ohren macht sich die Fledermaus ein Hörbild, damit kann sie sich sogar in Dunkelheit zurechtfinden kann. Wir Menschen müssten wirklich sehr, sehr große Ohren haben, um genauso gut hören zu können, wie eine Fledermaus.Eine Fledermausart ist bei uns leider schon so gut wie ausgestorben: die Hufnasenfledermaus.
Wir wollen in Zukunft darauf achten, ob wir eine Fledermaus durch die Dämmerung fliegen sehen. Damit Fledermäuse, wie der Abendsegler oder die Langohrenfledermaus auch weiterhin einen Lebensraum bei uns finden, wollen wir uns stark machen und Nistkästen aufhängen und bunte Blumen anpflanzen.
Die ziehen nämlich Insekten an. Denn ihr wisst ja: "Alles gehört zusammen!"